Programm-Übersicht

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ENSEMBLE OST-WEST-KLANG 

ENSEMBLE OST-WEST-KLANG (14:00 Uhr)

Flamenco-Jazz-Fusion – Kompositionen von Afshin Ghavami 

  • Ballad for Tochal 
  • Vagabond Dogs
  • First Trip to the Inside

Melanie Schwuchow – Flöte

Naomi Binder – Violine

Markus Stockhausen – Trompete

Roger Hanschel – Alt-Saxophon

Andreas Wagner – Tenor-Saxophon

Michael Denhoff – Violoncello

Jens Pollheide – E-Bass

Afshin Ghavami – Gitarre

Flamenco-Jazz-Fusion ist geboren aus dem Zusammenkommen zweier Traditionen, die selbst wiederum das Ergebnis der Verschmelzung von Musik verschiedener, sich teilweise unfreundlich gegenüber stehender Volksgruppen sind. In den Kompositionen von Afshin Ghavami – bearbeitet für das Ensemble Ost-West-Klang – geht diese Verbindung eine tänzerische Beziehung ein mit Elementen der Musik des Nahen Ostens. Dieser Tanz stellt den elementaren seelischen Zustand ganzer Bevölkerungsgruppen dar, die aus den Massenwanderungen des letzten Jahrhunderts hervorgehen.


OUROBOROS (14:30 Uhr)

Karlheinz Stockhausen (1928–2007): „Tierkreis“ – 12 Melodien der Sternzeichen 

Susanna Bozzetti – Violine und Rezitation

Der Ouroboros – die sich in den Schwanz beißende Schlange – ist Symbol für zyklische Wiederholung und den Kreislauf von Werden und Vergehen, aber auch für Einheit und Vollendung. Er stellt den „Tierkreis“ von Karlheinz Stockhausen, der die zwölf astrologischen Zeichen musikalisch porträtiert, in einen größeren Zusammenhang.


ENTWERDUNG (15:00 Uhr)

Kammermusik, die das mystische Wort des Christentum, Judentum und des Islam in das Licht des Scheinwerfers rückt 

VOTUM 

Barbara Schachtner – Stimme

Roger Hanschel – Saxophon und Komposition

VOTUM, ein Parcours zweier Solo-Stimmen – mal im Einklang, mal als Kontrapunkt. Dazwischen sind es mannigfaltige Variationen, die Barbara Schachtner mit ihrer Stimme und Roger Hanschel mit seinem Saxophon phantasievoll ausloten. Dem zweiten Programm ENTWERDUNG liegen Texte verschiedener Mystiker und Mystikerinnen aus dem Christentum, Judentum und dem Islam zugrunde. Themen wie Verschmelzung mit dem Höheren, Sinnhaftigkeit, Sehnsucht und Entgrenzung durchziehen dieses Programm, die Hanschel zu einer dichten, intensiven Kammermusik mit klarer Strahlkraft und tiefer Emotionalität kunstvoll vertonte.


LEBEN IM LICHT DER EWIGKEIT (16:30 Uhr Teil 1 und 19:30 Uhr Teil 2)

Lesung 

Lyrik, Songs und andere Texte von Gerhard Sperling 

Begleitende Improvisation:

Susanna Bozzetti – Violine 

Michael Denhoff – Violoncello 

Die Texte bedienen sich einer im Wesentlichen poetischen Sprache, um bewusste und bewusst gemachte Inhalte intuitiv oder auch konkret auszudrücken. Die Bandbreite reicht von gereimten Songs bis hin zu experimenteller Lyrik.


ZEN MEETS BAROQUE (17:00 Uhr)

Kontemplative Kompositionen aus Japan und Europa 

Martina Binnig – Shakuhachi und Traversflöte

Die japanische Bambusflöte Shakuhachi und die europäische klappenlose Holztraversflöte sind denkbar schlichte Musikinstrumente, doch sie verfügen über einen wahren Kosmos von Klangfarben und berühren durch ihren reinen warmen Ton. Das solistische Repertoire für die Shakuhachi wie für die Traversflöte umfasste im 17. Jahrhundert kontemplative Kompositionen, die durch die Länge von Atemphrasen strukturiert sind. In Japan dienten die Shakuhachi-Solostücke Mönchen zur meditativen Sammlung. In Europa waren es Psalm- und Choralmelodien. Im Programm ZEN MEETS BAROQUE treffen sich beide Traditionen.


QUARTETT AM ENDE DER ZEIT (17:30 Uhr)

Symphonischer „KammerJazz“ neu gedacht 

Naomi Binder – Violine, Viola

Roger Hanschel – Alt-Sopransaxophon

Attila Benkö – Tuba

Gero Körner – Piano

Die Mission des QUARTETTS AM ENDE DER ZEIT: Grenzen überschreiten, Verbindungen schaffen und neue Klangwelten erschaffen. Die Antwort ist ein einzigartiges Programm, das sie selbst als „symphonischen KammerJazz“ bezeichnen. Hier verschmelzen Originalkompositionen mit innovativen Bearbeitungen bekannter Werke aus Klassik und zeitgenössischer Musik.


MOVING SOUNDS (18:00 Uhr)

Eine musikalische Entdeckungsreise mit neuen, innigen und meditativen Klängen 

Tara Bouman – Klarinette, Bassklarinette

Markus Stockhausen – Trompete, Flügelhorn

Das Duo MOVING SOUNDS spielt vor allem intuitive Musik. Diese gestaltet sich entsprechend der Akustik und der Schwingung des Raumes, dem anwesenden Publikum, der momentanen Stimmung der Musiker sowie ihrer Inspiration. Tara Bouman und Markus Stockhausen bewegen sich zeitweilig auch zu ihrer Musik im Raum und beziehen diesen gleichsam als Partner in ihre Klangkompositionen ein. Die Musiker schreiben auf ihrer CD Ritual: „Zwei Menschen – ein Raum, den Moment im Klang hörbar machen – unser Ritual, no words – just music."


FLASCHENGEISTER – IM RAUM EXPANDIERT (20:00 Uhr)

Komposition von Andreas Wagner für eine 16 Kanal Lautsprecherprojektion mit einem Sprecher in der Mitte des Raumes und einem mobilen Saugroboter 

Sprecher:

Mit verschieden großen Ballonflaschen, innen mit einem Mikrofon bestückt, dokumentiert der Klangkünstler und Saxofonist Andreas Wagner Alltagssituationen im Kölner Sommer 2021 – zuweilen akustisch überschrieben von klangspezifischen Texten von Andreas Blankenstein. Zu hören sind, »die Umgebungen wie in Quarantäne, zugleich die Eigenresonanzen der unterschiedlichen Glasflaschen, die durch die genaue Platzierung der Mikrofone angeregt werden. Auch beginnen die dienstbaren Geister zu rumoren, wenn die Flaschen an verschiedenen Abstellflächen gerieben werden. Solange die Flaschen mit ihren Mikrofonen »verschlossen« sind, bleiben die Klänge auf Abstand zwischen Spiritualität und Autorität!«


INNER MINDS / HOMMAGES (20:30 Uhr)

Werke von Michael Denhoff (*1955)

STROPHEN – das Melodienprojekt op. 107 (Auswahl)

INNER MINDS – drei Skizzen zu Skulpturen von W. Ueberhorst op. 117

Michael Denhoff – Campanula und Zuspielung

Wie ein roter Faden ziehen sich Widmungen und Hommages an Freunde, Wegbegleiter, Kollegen, Vorbilder durch das Werk von Michael Denhoff, mit denen er sich klingend in Verbindung setzt zu allen Sparten der Künste: Malerei, Skulptur, Dichtung, Architektur. So auch bei vielen seiner 52 Strophen (dem Melodienprojekt 2009), von denen eine kleine Auswahl in Soloversionen erklingen wird. Wie ein „Dialog ohne Worte“ erscheinen auch die Skizzen zu den letzten drei größeren Skulpturen des befreundeten (mittlerweile verstorbenen) Bildhauers Wolfgang Ueberhorst.


RESONANZ (21:00 Uhr)

Freie Improvisation 

Barbara Schachtner – Stimme

Susanna Bozzetti – Violine

Markus Stockhausen – Trompete, Flügelhorn

Roger Hanschel – Alt-Saxophon

Andreas Wagner – Tenor-Saxophon

Michael Denhoff – Violoncello

Afshin Ghavami – Gitarre